Squier Bullet Mustang by Fender Offset Guitar

Squier Bullet Mustang by Fender

Dieses Jahr feiert die Fender Mustang bereits ihren 53. Geburtstag! Unser Pferdchen aus dem Squier Stall ist jedoch brandneu und kommt in einem glitzernden „imperial blue“ lackiert frisch von der NAMM 2017! Lindenkorpus, Ahornhals und Palisander Griffbrett – ne ganze Menge Holz für 139,- Euro. Dazu bekommt ihr auf dem Offsetkorpus auch noch zwei Humbucker nebst 3-way Toggle und zwei Drehknöpfe: einen für die Lautstärke und einen für den guten Ton. Ein Vibrato gibt’s bei diesem Pony aus China allerdings nicht mit dazu – das Original von Fender wurde also nicht bis ins letzte Detail kopiert.

Unser Testmodell verfügt über eine kurze Mensur, das heißt das Griffbrett ist ein paar Zentimeter knapper bemessen als bei den meisten anderen Gitarren. Das hat den Vorteil, dass selbst Akkorde über mehrere Bünde spürbar leichter gegriffen werden können. Beim Solospiel in hohen Lagen merkt man jedoch, dass man seine Finger schon gut sortieren muss, um den richtigen Ton zu treffen. Das Ganze erfordert zum Glück wenig Kraftaufwand.

Die Squier Bullet Mustang ist ein auch für Anfänger leicht zu reitendes Pony! Vielleicht dachten sich das auch Kurt Cobain, Jimi Hendrix oder John Frusciante – jedenfalls ist der Überlebende der drei Mustangspieler ein richtig guter Gitarrist! Und ein solcher könnt ihr auch werden. Die Verarbeitung ist fast fehlerfrei: Spiegelplane Lackierung, keine scharfen Kanten an den Bünden und auch der Hals sitzt sicher in seiner Ausfräsing. Im Zuge der fast perfekt eingestellten Intonation macht das Spielen viel Freude und es lassen sich in den verschiedenen Schalterstellungen auch unterschiedliche Klänge erzeugen. Dazu müsst ihr aber unbedingt unser Video ansehen und -hören! Clean, Crunch und High Gain – das alles steckt unser kleines blaues Pony mit dem schlanken Body weg. Und so landet es letztlich auch da wo es für 139,- Euro Kaufpreis auf jeden Fall hingehört… nämlich… ach, seht selbst!

Wenn euch unser Video gefallen hat, teilt es gerne mit euren Freundinnen und Freunden!

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Squier Affinity Jazzmaster Arctic White by Fender

Squier Affinity Jazzmaster by Fender AW Offset Guitar

Von den Ventures über die Beach Boys, Elvis Costello, The Cure, Sonic Youth, J. Mascis von Dinosaur Jr. bis hin zu deutschen Bands wie Tocotronic. Wie könnten die Price Rangers eine Gitarre wiederstehen die sich so großer Beliebtheit in diversen Genres erfreut?

Von 1958 bis 1982 führte die Fender Jazzmaster ein bewegtes Leben und sollte sogar als Topmodell die Fender Stratocaster beerben! Das klappte nicht besonders gut und so tauchte die Jazzmaster erst in den 1990er Jahren in der Grunge– und Independentszene wieder auf, um dort ihren zweiten Frühling zu erleben.
Mittlerweile reicht die Produktpalette von teuren Custom-Shop-Instrumenten seit der letzten NAMM 2017 im Januar bis zu unserer Jazzmaster aus China, die ihr für 219,- Euro in Händen halten könnt. Erlenkorpus, Ahornhals mit Palisandergriffbrett und eine verschlankte Elektrikausstattung reduziert auf zwei Humbucker, einen Toggle Switch, Volume und Tone Control – das sind die Zutaten, aus denen Squier die getestete Jazzmaster gezaubert hat. Dabei wurde gleich mal das aufwändig konstruierte Tremolo eingespart und gegen eine Hardtail-Bridge getauscht. Da die Saiten hier durch den Korpus geführt sind, bekommt ihr jedoch ein verbessertes Sustain und Schwingverhalten gegenüber dem Original.
Jazz mastert die Squier Affinity Jazzmaster vielleicht nicht so gelassen wie ihre große Schwester von Fender, umso besser kommt sie jedoch mit härteren Tönen zurecht, nimmt uns an die Hand und führt uns direkt in den Indiebereich.
Die Optik ist schlicht gehalten: ein weiß („arctic white“) lackierter Offset-Body, ein schwarzes Pickguard, schwarze Tonabnehmerkappen, schwarze Knöpfe und Schalter. Zeitlos modern, kontrastiert und schlicht eben. Und das alles mit einer Verarbeitungsqualität, die in der Einsteigerklasse über jeden Zweifel erhaben ist. Sogar das Setup ist vorbildlich; die Saitenlage und Intonation laden den Spieler sofort ein, loszulegen.
Also was reden wir um den heißen Brei herum! Natürlich füllen wir unsere Price Rangers Paul und Michi Tonne nicht mit dieser Squier Affinity Jazzmaster! Rein damit in unseren Goldständer! Und wie das Ganze aussieht und sich anhört seht ihr in unserem Video!

Squier Affinity Jazzmaster Squier Affinity Jazzmaster Squier Affinity Jazzmaster Squier Affinity Jazzmaster

 

 

Epiphone Slash AFD Les Paul Outfit

Appetite for Destruction! Das bedeuten die drei Buchstaben, die diese Epiphone Slash AFD Gitarre kennzeichnen. Für 179,- Euro bekommt Ihr hier das Beste aus dem Sägewerk, einen bunten Mix aus Mahagoni, Ahorn und Palisander. Auf den ersten Blick sieht diese Les Paul mit geschraubtem Hals auch so aus wie das Originalinstrument von Gibson, das der Leadgitarrist von Guns N’ Roses häufig zum Einsatz bringt.

Im Paket des Musikhauses Thomann befindet sich neben der Epiphone Slash AFD noch eine ganze Menge Zubehör: Ein Gigbag mit Slashs Logo, ein Epiphone Gitarrengurt, drei Slash-Signature Plektren und eine Betriebsanleitung. Kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen!

Stimmen lässt sich die Gitarre ganz leicht: Im Rahmen des Humbuckers in Bridgeposition ist ein Stimmgerät eingebaut. Und wenn dieser E-Tuner der Firma Shadow seine bunten Lämpchen aufleuchten lässt, kommen wir schnell in die richtige Stimmung.

Ganz unbemerkt von Publikum funktioniert das jedoch nicht, da der Volumeregler hierfür aufgedreht werden muss. Ja, DER Volumeregler. Ganz im Gegensatz zur großen Schwester von Gibson beschränkt sich diese Single-Cut Gitarre auf einen Poti für die Lautstärke- und einen für die Toneregelung; halbe Miete sozusagen. Dafür sind die Potis ganz schön schwergängig und die Knöpfe selbst bieten nur wenig Grip: Zupacken ist angesagt.

Bei den Tonabnehmer ist alles wie gewohnt, zwei Stück davon, beides sind Humbucker.

Und wie klingt sie denn nun, frisch ausgepackt und gestimmt?

Die Tonabnehmern haben ordentlich Output und verursachen clean gespielt schon ein bisschen Verzerrung, überzeugen die Price Rangers aber nicht vollends. Zudem wurde die Intonation ab Werk nicht präzise eingestellt, so dass auch saubere Griffe schräger als gewünscht klingen.

Im maximierten Overdrivemodus rockt die Epiphone jedoch ganz ordentlich und auch die Tuneomatic Brücke mit Stoptailpiece kann mit guter Qualität überzeugen.

Dennoch gibt es hier und da Verarbeitungsmängel; die Neckplate sitzt schief und die Stimmmechaniken wurden nicht sauber montiert, das muss nicht sein!

Licht und Schatten im Wechsel! Wie die Price Rangers entscheiden werden erfahrt Ihr in diesem Clip!

Epiphone Slash AFD Epiphone Slash AFD Epiphone Slash AFD Epiphone Slash AFD

Ibanez GAX30 GIO Double Cut

Queen? AC/DC? 199,- Euro? Dieses schlicht ausgestattete Arbeitstier Ibanez GAX30 von Ibanez lehnt sich stilistisch nicht nur an der Gibson SG oder Gibson Les Paul Junior an, sondern schickt auch eine ordentliche Portion Red Special von Brian May mit ins Rennen.

Ob dieses transparent-rote Stück Mahagoni mit den beiden Humbuckern nicht nur nach Multitalent aussieht sondern auch klingt zeigen Euch die Price Rangers Paul und Michi in diesem Clip. Ob diese Ibanez GAX30 im Goldständer thront oder die Tonne von innen betrachten muss? Findet es selbst heraus!

Ibanez GAX30 Ibanez GAX30 Ibanez GAX30

Harley Benton ST 20 Stratocaster Kopie

Eric Clapton? Der hatte doch auch mal eine Stratocaster? Da das Signaturemodell von Fender weit außerhalb unseres Rangerbudgets liegt, versuchen wir uns an einer Kopie des Originals Harley Benton ST 20 aus dem Hause Harley Benton (Hausmarke von thomann). Für sagenhafte 79,- Euro kommt diese Strat mit der klassischen Ausstattung auf die Couch: 3x Singelcoil-Tonabnehmer und ein Vintage 6-Point Tremolo. Schwarz wie Claptons Blackie, fünf verschiedene Sounds, Spielkomfort selbst bei Hartmetall – aber auch Verarbeitungsmängel.

Sunshine of your love im Goldständer oder doch „this place where the sun never shines” (White Room), unserer Tonne? Wir haben getestet und geurteilt, seht selbst!

Harley Benton ST 20Harley Benton ST 20Harley Benton ST 20

Squier SA 105 by Fender Akustikgitarre

Price Rangers Unplugged! Diesmal wurden ganze 70,- Euro in Nato-Holz investiert, aus dem eine Squier SA 105 Akustikgitarre gezimmert wurde. Zum ersten Mal in der Geschichte der Ranger kommt Ranger Danger, unser Stunt Ranger zum Einsatz. Warum dieser tollkühne Teufelskerl gerufen wurde, was er mit unserer Squier anstellt und ob die Price Rangers für die Tonne oder den Goldständer votieren erfahrt Ihr in diesem Clip.

Und was hat eigentlich die Nato mit dem Ganzen zu tun?

Squier SA 105 Squier SA 105 Squier SA 105

Ibanez GIO GRG 140 WH Solidbody Gitarre

8,29 Euro pro Bund! 199,- Euro für alle drei Oktaven (24 Bünde) der Ibanez GIO GRG 140  also. Die bekommt ihr zusammen mit einem Lindenkorpus, Ahornhals mit Palisandergriffbrett, einem Humbucker und zwei Singlecoils sowie der gängigen Strat-Elektrik nebst Zwei-Punkt-Tremolo und einem Eimer weißen Lack von der Firma Ibanez. Und das Beste ist: Das Ganze ist bereits zusammengebaut!

Solltet ihr des Gitarrenspiels noch nicht mächtig sein: Die umfangreiche Bedienungsanleitung lässt gemütliche Lesestunden zu, gleichzeitig könnt ihr eure Fremdsprachenkenntnisse aufbessern.
Wenn ihr wissen wollt, wie die Ibanez GIO GRG klingt und was die Price Rangers an Pros und Cons so ermittelt haben, schaut euch den Clip an – wie immer am Ende mit dem klaren Urteil „Goldständer oder Tonne“.

Ibanez GIO GRG 140 Ibanez GIO GRG 140 Ibanez GIO GRG 140