Yamaha C40 M Nylonstring Konzertgitarre

Die Yamaha C40 M für 130,- Euro ist doch tatsächlich die erste Klassikgitarre, die Eure Price Ranger näher unter die Lupe nehmen! Gerade dieses Instrument gilt bereits seit Jahrzehnten als Empfehlung für Einsteiger und Fortgeschrittene. Wie schon in vielen unserer Tests unter Beweis gestellt muss ein schmaler Geldbeutel nicht mit einem qualitativ minderwertigen Instrument gleichgesetzt werden. So sind Boden und Zargen dieser Konzertgitarre aus dem mahagoniähnlichen Meranti geschnitzt, die Decke aus Fichte, der Hals aus Natoholz und das Griffbrett aus Palisander. Bespannt ist die Yamaha C40 mit drei Stahl- und drei Nylonsaiten.

Haptisch attraktiv kommt unsere Testkandidatin in mattem Naturfinish auf die Couch, sie ist jedoch auch mit Hochglanzlack versehen in transparent oder schwarz erhältlich. Ihr habt die Wahl! Die Optik ist im Übrigen schlicht gehalten: Auf zeit- und damit kostenaufwändige Hals- oder Korpusbindings wurde hier verzichtet. Ebenso ist das Griffbrett lediglich an den Flanken markiert, der bespielbare Bereich hingegen muss ohne Verzierungen auskommen. Apropos bespielbarer Bereich! Bei einer Sattelbreite von 52 mm kommt den Price Rangers gerade in den tiefen Lagen das Griffbrett richtig breit vor.Zudem ist es nahezu plan und die Saitenlage ist ganz schön hoch. Dies bekommen wir vor allem in den hohen Lagen zu spüren, in der sich auch Intonationsungenauigkeiten der H und hohen E Saite bemerkbar machen.

Bitte beachtet an dieser Stelle unbedingt, dass Ihr zur Gitarre passen müsst und nicht die Yamaha C40 zu euch. Saitenlage und Intonation sind hier nämlich im Gegensatz zur elektrischen Gitarre nicht (ohne Gitarrenbauer) auf die persönlichen Bedürfnisse des Spielers einstellbar.

So verfügt der Hals dieser Klassikgitarre über keinen Halsspannstab („Trussrod“), über welchen die Halskrümmung variiert werden könnte und auch der Steg ist nicht justierbar. Diese Punkte können jedoch nicht als Mängel am Instrument gewertet werden sondern als konstruktionsbedingte Eigenheiten, die Ihr dennoch berücksichtigen müsst.

Abgesehen von der nicht ganz präzisen Intonation weist unsere Yamaha C40 keine Verarbeitungsmängel auf. Die verbauten offenen Mechaniken machen einen robusten und qualitativ hochwertigen Eindruck und halten die Stimmung der Saiten – und folglich auch der Price Ranger. Wie Ihr unserem Video sicherlich entnehmen könnt, punktet die Gitarre gerade beim Picking und liefert klare und volle Töne. Beim Strumming verschwimmt der Einzelklang der Saiten und deren niedrige Spannung erzeugt ein wahrnehmbares Anschlagsgeräusch. Gerade bei akustischen Gitarren empfiehlt sich auch ein Experimentieren mit höherwertigen Saiten, um ggf. noch mehr Brillianz erzielen zu können. Hier lässt der sehr vertretbare Kaufpreis auch durchaus noch Spielraum zu!

Unter’m Strich bleibt unsererseits die klare Empfehlung: Macht es uns nach! Testet die Yamaha C40, findet heraus, ob Ihr zu dieser Konzertgitarre passt und betrachtet Aspekte wie die hohe Saitenlage vielleicht einfach als Challenge.

Leider ist die Gitarre bei unserem Affiliate-Partner thomann.de gerade nicht in Matt erhältlich, jedoch gibt es sogar noch billigere Alternativen!

129,- Euro in Hochglanz und 124,- Euro in Schwarz

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