Dean Guitars Edge 09 5-String Bass

Der Dean Guitars Edge 09 5-string Bass kostet nur 45,20 Euro! Hammer oder?
Okay, pro Saite. Insgesamt werden bei diesem Fünfsaiter also 226,- Euro fällig.
Agathis ist das Material der Wahl für den Korpus, der beim Dean Guitars Edge 09 einwandfrei in classic black lackiert wurde. Ahornhals dran, Palisandergriffbrett drauf und los geht’s?
Noch nicht ganz, einen DMT-Design Humbucker gilt es noch zu erwähnen, dazu einen Lautstärkeregler und eine Tonblende. Mehr gibt’s nicht. Die Brücke ist bei diesem Bass eine schlichte Konstruktion aus Winkelblech – aber sie erfüllt tadellos ihren Zweck.
Schlicht ist überhaupt ein Adjektiv, dass bisher zum Dean Guitars Edge 09 gut passt: Ausstattung und Optik sind sehr zurückhaltend. Macht aber rein gar nicht! Nicht in jeder Band ist der Bassist auch gleichzeitig der Frontmann, so dass etwas Bescheidenheit unschädlich ist. Im Zuge der spartanischen Elektrikausstattung sind Eure Finger gefragt, wenn es um Klangvariationen geht: Entweder Ihr positioniert sie an wechselnder Stelle zum Spiel oder Ihr bedient euch der Tonblende. Im vorliegenden Fall wird der Ton jedoch schon arg mumpfig, indifferent und druckarm, wenn man diese mit zu viel Elan zudreht. Daran ist der Doppelspuler schuld, der durchaus Brillianzen vermissen lässt – und was der Tonabnehmer nicht liefert, kann auch durch den Tonregler nicht hinzugemischt werden. Der Dean Guitars Edge 09 stammt aus China und wurde dort von offenbar kundiger Hand erschaffen: Weder die Lackierung an Korpus oder Halsrückseite noch die Bund- oder Sattelbearbeitung lassen Mängel erkennen, selbst die Intonation wurde bereits ab Werk korrekt eingestellt. Oftmals bleibt in den Fabriken ferner Länder zugunsten eines niedrigen Kaufpreises nicht die Zeit, um die erforderlichen Mess- und Einstellarbeiten gründlich vorzunehmen. Hier jedoch sammelt der Dean Guitars Ede 09 auf jeden Falls Pluspunkte. Unterm Strich weist der Bass ohnehin genug auf der Habenseite auf, um eine Tonne zu vermeiden. Er protzt nicht mit Opulenz und Vielfalt, jedoch erfreut er das Spielerherz durch solide Funktion und manchmal wirkt eine überzeugte Geradlinigkeit auch viel beruhigender als ein unsteter Allrounder.

 

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Dean Guitars Edge Dean Guitars Edge Dean Guitars Edge

Yamaha Pacifica 112 BL Stratocaster

Die Yamaha Pacifica 112 BL kommt ganz schlicht und schwarz aus dem Karton, der in Indonesien befüllt wurde. Zur Einstellung von Halskrümmung, Saitenlage und Intonation ist das notwendige Werkzeug im Lieferumfang enthalten – sonst aber auch nix! In unserer Price Rangers Preisklasse bis 250,- Euro Kaufpreis rang(i)ert die Yamaha mit 239,- Euro schon weit oben und lässt so wenig finanziellen Spielraum für die Anschaffung von weiterem Zubehör. Bei der Hardwareausstattung weicht die Gitarre vom Vorbild Fender Stratocaster ab. Lediglich das Vintage 6-point Tremolo und der 5-way switch sind identisch. Die Yamaha begnügt sich mit einem Volume und einem Toneregler und verfügt über drei Pickups: Einem Humbucker in der Bridge-, sowie jeweils einem Singlecoil in Middle- und Neckposition.

Fünf gute Freunde hat uns die schwarze Pacifica mitgebracht! Wir nennen sie einfach mal die Bande der authentischen Sounds. Stets durchsetzungsstark und klar funkt die Yamaha durch Blues, Rock und Metal und bleibt dem Motto treu, das sie mitgebracht hat:
Ich überzeuge durch meine inneren Werte! Sogar Ranger Paul zeigte sich hochemotional und sprach die seltenen Worte „ich bin zufrieden.“ Das heißt für euch, dass uns nicht nur die Töne überzeugten, sondern auch Saitenlage und Bespielbarkeit sowie die Intonation.

Selbst Ranger „Endkontrolle“ Michi hatte das seltene Glück, keinerlei Verarbeitungsmängel zu finden. Zugegeben, das hat ihn ein wenig enttäuscht aber Ehre wem Ehre gebührt! Das Tremolo funktioniert wie nicht anders zu erwarten war nicht 100%ig verstimmungsfrei – ein konstruktionsbedingter Effekt, der nicht als Mangel zu bezeichnen ist. Allerdings wurde lechts und rinks velwechsert, als es beim Bestücken dies Lieferkartons um den Tremoloarm ging: Eine Linkshänderversion wurde mitgeliefert.
Aber auch die verrichtete etwas unergonomisch problemlos ihren Dienst.

Fazit! Tremolobügel würden wir beim Musikhaus Thomann reklamieren, die Gitarre jedoch ganz klar behalten und in unseren Goldständer stellen. Sie ist nicht das schönste Mädchen im Publikum – aber von der Bühne aus könnt Ihr deren Herz sicher gewinnen!

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Yamaha Pacifica Yamaha Pacifica Yamaha Pacifica

Jack & Danny 780 7-String Extended Range Guitar

Jack & Danny 780 7-String 

Preis lass nach! 139,- Euro sind schon mal eine Ansage! Leider heißt es hier aber auch „Schmerz lass nach“! Auf der Jack & Danny 780 vom Musicstore in Köln lässt es sich durchaus shreddern. Die schwarze Siebensaitige shreddert aber auch gnadenlos zurück. Das muss man wissen wenn man selbst eher zart besaitet ist. Die Bünde waren bei unserer Testgitarre äußerst schlecht entgratet. Dies führte zu unschönen Schrammen an den Zeigefingern Eurer beiden Price Ranger. Ranger Paul hat es hier sogar noch schlimmer erwischt als Ranger Michi. Beinahe hätten wir uns am nächsten Tag in der Schule nicht mehr melden können. Anyway! Die erste Sichtprüfung der Jack & Danny offenbar sofort eine Schwäche der Gitarre: Der Lack ist eine einzige Buckelpiste! Schwarz metallic wäre schon grundsätzlich eine korrekte Farbwahl für ein amtliches Metalbrett, der Untergrund sollte jedoch nicht uneben sein. So kann der ansehnliche Decklack auch nichts mehr retten. Bei der Hardwareausstattung sind wir wiederum fast versöhnt. Zwei Humbucker-Tonabnehmer und ein Dreiwegschalter, weiterhin ein Volume- und ein Toneregler, die zum besseren Grip auch mit Dome-Speed-Knöpfen versehen wurden. Das alles ist durchaus okay! Auch wenn uns die Pickups nicht vom Hocker hauen, damit können wir leben. Leben können wir auch mit dem montieren 7-point Vintage Tremolo. Allerdings ist es ziemlich unsinnig. Vintage Tremolos glänzen von Haus aus nicht durch übermäßige Stimmstabilität und lassen lediglich sanfte Bedienweisen zu. Wer wie im Metalbereich üblich Divebombs und krasse Upbendings abliefern möchte, wird hier nicht glücklich werden. Sieben Saiten, 24 Bünde über drei Oktaven – das sind schon gute Ideen! Allerdings erwarten wir unabhängig vom niedrigen Kaufpreis auch eine ordentliche Bespielbarkeit. Diese ist bei der wirklich miesen Bundbearbeitung jedoch nicht sichergestellt. Im wahrsten Sinne des Wortes bekommen wir aber auch noch einen dicken Hals. Gerade für Anfänger oder Menschen mit kleinen Händen dürfte der Baumstamm aus Ahorn schwer zu greifen sein. Das Urteil der Price Ranger kam also schnell und nachhaltig: Tonne für die wenig glorreiche Siebener!

Jack Danny Jack Danny jack danny

 

Jackson JS 22-7 Dinky Satin Black ERG

Begleitet uns in diesem Clip auf einer tonalen Talfahrt in dunkle Gefilde: Die Price Rangers testen für Euch die Siebensaitige E-Gitarre Jackson JS 22-7 für 239,- Euro!

Nach MathcoreDeathcoreGroove Metal, Progressive Metal, Technical Death Metal, Progressive Rock, Posthardcore und Nu Metal war Djent nur noch die logische Konsequenz. Und dafür ist eine Jackson und gerade die JS 22-7 Dinky in mattschwarz bestens gerüstet.

Ob Ranger Paul mit einem solchen Instrument auch etwas anzufangen weiß und Eure „dunkle Eminenz“ Ranger Michi vor Freude bunte Blümchen streut erfahrt Ihr in diesem Clip.

Am Ende wie immer mit dem alles entscheidenden Urteil „Tonne oder Goldständer?“.

Jackson JS 22-7 Jackson JS 22-7 Jackson JS 22-7